In unserem Einsteiger-Guide zu Ark - Survival Evolved geben wir euch erste Tipps und Tricks an die Hand, mit denen ihr
in der prähistorischen Welt länger überlebt. Neben einem groben Überblick über das Level- und Craftingsystem, findet
ihr hier die ersten Schritte, die ihr bei jedem ersten Spawnen befolgen solltet. Über die Links weiter unten gelangt ihr, wie
gewohnt, schnell zum gewünschten Thema.


Inhaltsverzeichnis:


  • Start mit leeren Händen
  • Nahrung finden
  • Wasser finden
  • Größere Erkundungstouren
  • Das Levelsystem
  • Engramme
  • Schnell aufleveln
  • Unterschlupf errichten
  • Dinosaurier bekämpfen
  • Stämme gründen


Kapitel 1: Start mit leeren Händen



Startet ihr Ark - Survival Evolved mit einem neuen Charakter steht ihr natürlich mit leeren Händen auf der Insel. Aller Anfang
ist schwer und schmerzhaft: Sammelt mit euren Fäusten Steine aus der Umgebung und schlagt auf umstehende Bäume ein.
Dadurch erhaltet ihr Holz und Baumfasern, die ihr für den Bau einer Spitzhacke braucht. Diese ist der erste Schritt auf dem
Weg in euer Survival-Abenteuer.


Da ihr nun eine Spitzhacke euer Eigen nennt, geht es schon weiter: Schnappt euch diese und schlagt auf große Felsen ein,
um spitze Steine
(Flintstone) zu bekommen. Mit diesen könnt ihr (nachdem ihr weitere Engramme im Levelmenü freigeschaltet habt)
neue Werkzeuge, wie Speer, Axt und Fackel bauen. Habt ihr erstmal genug Materialien gefarmt und die ersten Hilfsmittel
gebaut, steigt ihr im Level auf. Wie ihr eure Punkte sinnvoll investiert, verraten wir euch weiter unten.


Kapitel 2: Nahrung finden



Natürlich werdet ihr nach einiger Zeit auch Hunger bekommen. Dies wird euch in der unteren rechten
Ecke anhand des Keulensymbols angezeigt. Sobald ihr die ersten Materialien für Werkzeuge gesammelt habt, solltet ihr euch auf
Nahrungssuche begeben. Im Zweifel habt ihr sogar schon die Büsche der Umgebung mit euren Händen durchsucht. Dabei findet
ihr - neben einigen Materialien - Beeren, die euch einen kleinen Energieschub geben.

Doch Vorsicht ist geboten: Zum einen senken die Beeren eure Wasseranzeige extrem. Esst ihr zu viele Früchte dehydriert ihr
schnell. Wie ihr an Wasser kommt, lest ihr im nächsten Beitrag. Zum anderen gibt es die Narcobeeren. Diese schaden euch, da
sie eine einschläfernde Wirkung haben.


Kapitel 3: Wasser finden



Je länger ihr durch die Dinowelt sprintet, desto durstiger wird euer Charakter. Der einfachste Weg,
dem entgegenzuwirken, sind die Meere und Flüsse der Spielwelt. Habt ihr Durst, springt ins kühle Nass und dreht eine kleine
Runde unter Wasser. So füllt sich die Anzeige im unteren rechten Bildrand im Handumdrehen.

Später im Spiel habt ihr die Möglichkeit, Wasserschläuche und andere Behälter mit Wasser zu füllen. Dadurch müsst ihr euch
nicht immer auf eine Wasserquelle in der Nähe verlassen und seid deutlich mobiler. Welche Vorbereitungen für die ersten
Erkundungstrips unerlässlich sind, zeigen wir euch im nächsten Beitrag.


Kapitel 4: Größere Erkundungstouren

Zu Beginn eures Survival-Abenteuers solltet ihr euch in der Nähe der Küste aufhalten und dort
eure erste Ausrüstung sammeln. Was ihr dabei beachten solltet, findet ihr weiter unten. Habt ihr euer Lager einmal
aufgeschlagen, könnt ihr eure ersten Trips ins Inland wagen. Dazu müsst ihr euch gut vorbereiten. Zuerst solltet ihr euch
um ausreichend Nahrung und Wasser kümmern. Erschlagt Dodos oder Dinosaurier und grillt ihr Fleisch im Lagerfeuer. Gegen
den Durst baut ihr euch einen Wasserschlauch und füllt diesen mit Wasser.

So seid ihr mobil und zumindest für eine Weile unabhängig von Nahrungsquellen. Auch die Werkzeuge dürfen nicht zu kurz kommen.
Nehmt Axt und Spitzhacke sowie Speer und Fackel mit, um auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein. Leert auch euer restliches
Inventar von Rohstoffen. Unterwegs könnt ihr im Zweifel immer noch Ressourcen farmen, um eure Werkzeuge wiederherzustellen.
Baut zum Lagern am besten eine Kiste. Darin verschwinden eure Items nicht.


Kapitel 5: Das Levelsystem



Ein besonderes Merkmal von Ark - Survival Evolved ist das Levelsystem. Insgesamt 60 Stufen gilt es im
Laufe eures Abenteuers zu erreichen. Für jede Aktion die ihr tätigt, bekommt ihr XP. Weiter unten lest ihr, wie ihr besonders schnell
leveln könnt. Egal ob Gegenstände craften, Ressourcen farmen, Dinosaurier bekämpfen oder einfaches Erkunden: Eure Levelanzeige
in der rechten unteren Ecke steigt permanent. Habt ihr eine neue Stufe erreicht, bekommt ihr sowohl Punkte für Engramme

(die wir euch im nächsten Beitrag näher bringen) als auch einen Attributspunkt. Wie sich diese auf euren Charakter auswirken, seht
ihr in der folgenden Tabelle.




Kapitel 6: Engramme



Nachdem ihr auf der Insel gespawnt seid, habt ihr in eurem Baumenü nur eine Spitzhacke und eine Fackel
zur Auswahl. Steigt ihr im Rang auf, werden euch Engram-Punkte verliehen, die ihr in neue Blaupausen investieren könnt. Bedenkt,
dass ihr auch mit dem Erreichen des Maximallevels nicht genügend Punkte habt, um alle Pläne freizuschalten. Hier kommt der
Mehrspieleraspekt ins Spiel, bei dem sich jeder auf besondere Schwerpunkte konzentriert.

Zu Beginn solltet ihr vor allem auf Werkzeuge setzen, um eure Produktivität zu erhöhen. Erst danach kümmert ihr euch um eine Basis.
Wie ihr die erste Behausung baut, zeigen wir euch in einem der folgenden Beiträge.


Kapitel 7: Schnell aufleveln

Da ihr für jede Aktion in Ark: Survival Evolved Erfahrungspunkte bekommt, könnt ihr diese fast schon farmen.
Vor allem zu Beginn solltet ihr viele Ressourcen sammeln, um Gegenstände herzustellen, die möglichst wenig von ihnen aufbrauchen.
So solltet ihr euch auf Notizzettel oder Stoffhüte konzentrieren, die ihr bereits mit wenigen Engrammpunkten freischalten könnt.
Sie brauchen nur wenige Materialien zu Herstellung. Am besten lässt sich dieser Trick in Verbindung mit eurem Stamm realisieren.
Wie ihr einem Stamm beitretet oder eure eigene Sippe gründet, erklären wir euch weiter unten in diesem Guide.


Kapitel 8: Unterschlupf errichten



Habt ihr einige Zeit mit dem Sammeln von Ressourcen verbracht, werdet ihr schnell an eure Kapazitätsgrenzen stoßen.
Spätestens dann muss ein erster Unterschlupf her, der euch nicht nur vor der Umgebung schützt sondern eben auch als Lager fungieren kann.
Die Bauteile der kleinsten Hütte
(Thatch) sind schnell durch Engrammpunkte erlernt. Wer auf die Idee kommt, diese zu überspringen,
wird enttäuscht: Alle Bauteile der ersten Hütte werden vorausgesetzt, um die besseren Behausungen zu erlernen.


Um Thatch schnell zu sammeln, müsst ihr mit euren bloßen Fäusten auf Bäume einschlagen. Habt ihr genügend Rohstoffe, setzt ihr euer
Haus aus einem Fundament, drei Seitenteilen, einem Türrahmen und einem Dach zusammen. Nun solltet ihr noch zu guter Letzt eine Tür
einsetzen, um euer Hab und Gut vor neugierigen Blicken zu schützen. Am besten baut ihr noch eine Kiste, in die ihr eure Gegenstände
legt, bevor ihr auf Erkundungstour geht. Zusammen mit einem Bett habt ihr so euren ersten Unterschlupf errichtet und nutzt diesen fortan
als Ausgangspunkt für zukünftige Abenteuer.


Kapitel 9: Dinosaurier bekämpfen



Ark - Survival Evolved zeichnet sich vor allem durch die zahlreichen Dinosaurierarten aus, die die Insel bevölkern.
Diese können grundsätzlich in zwei Gruppen eingeteilt werden: Auf der einen Seite die friedlichen Pflanzenfresser, die euch nichts tun, bis
ihr sie selbst attackiert. Auf der anderen Seite die Fleischfresser, die euch auf einen niedrigeren Platz in der Nahrungskette verweisen wollen.
Um euch im Kampf gegen sie zu wappnen, braucht ihr zunächst einen Speer.

Er ist zu Beginn des Spiels eure beste Wahl, um euch zu verteidigen oder zu attackieren. Später im Spiel könnt ihr dann noch auf bessere
Nahkampfwaffen oder sogar Pistolen und Gewehre aufrüsten. Zunächst solltet ihr jedoch auf eure Nahkampfstärke setzen und diese sogar
mit ein paar Fertigkeitspunkten erhöhen. Bis ihr nämlich zu den wirklich schweren Geschützen kommt, dauert es einige Zeit.

Eure Gegner sind am leichtesten zu besiegen, wenn ihr euch auf die Schwachpunkte konzentriert. In den meisten Fällen handelt es sich
hierbei um den Kopf der Kreatur. Nur bei Dinosauriern, die Hörner oder besonders scharfe Zähne haben, solltet ihr euch eher von hinten
anschleichen und dann zuschlagen.


Kapitel 10: Stämme gründen

Um wirklich erfolgreich zu sein, dürft ihr die Spielwelt nicht ewig allein durchstreifen. Am besten schließt ihr
euch mit anderen Spielern in einem Stamm zusammen. Geht dafür einfach in eurem Inventar auf Tribe Management. Dort könnt ihr einen
neuen Tribe erstellen oder euren bestehenden abändern. Alle Stammesmitglieder teilen sich errichtete Gebäude, Gegenstände oder gezähmte
Kreaturen. Zudem könnt ihr an festgelegten Spawnpunkten eurer Basis wieder ins Spiel einsteigen.

Erledigt ihr Dinge zusammen mit Mitgliedern eures Stammes, bekommt ihr zudem Bonus-XP. Der offensichtlichste Vorteil ist natürlich die
Übermacht, die ihr als Gruppe darstellt. So seid ihr vor Überfällen anderer Spieler deutlich sicherer.


Die Vor - und Nachteile eines Stammes (Tribe)

Ein kleiner Tipp für die, die in einen Tribe wollen oder selbst einen Gründen möchten.

In einem Tribe zu sein hat viele Vorteile, ihr bekommt schneller EXP, ihr könnt zusammen etwas aufbauen und sich Dinos zähmen, doch ein
Tribe bedeutet auch dass ihr manchmal so einiges einbüßen müsst. Der Gründer kann bestimmen ob ihr einen eigenen Schrank mit Ressourcen
darin haben dürft, ob ihr einen eigenen Dino haben dürft oder ob ihr ein eigenes kleines Häuschen nur für euch bauen könnt.

Auch wenn ihr vorher schon etwas erbaut oder gezähmt hat, geht es meist beim Tribe über und wenn ihr nicht aufpasst verliert ihr all euren
Besitz wenn ihr aus dem Tribe wieder austreten wollt. Geht immer sicher dass ihr entweder als Admin im Tribe agieren könnt oder dass ihr
den Gründer fragt ob er für euch dieEinstellung im Tribe von
(Tribe Owned) auf (Personally) umstellt während ihr etwas für euch haben wollt.

Sofern es nicht so ist, habt ihr keine Privaten sachen mehr. Alles was ihr macht kann gebraucht oder missbraucht werden wofür ihr
Stundenlang gebraucht habt.


Ganz wichtig ist zum Schluss folgendes:

Wenn ihr der Gründer eines Tribes seid und ihr wollt einem anderen Tribe beitreten, dann geht
auf
"MERGE" denn wenn ihr nur akzeptiert, euer Tribe dann nicht mehr existiert und eure komplette Base + Dinos sind "Tribe Owned" werdet
ihr diese verlieren. Es ist ein Bug der euren Besitz einem Tribe gibt der
"BOFA" heißt, er wurde bis jetzt noch nicht gepatched also seit vorsichtig.